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Newsletter August 2018


Geräucherte Haut - über die Auswirkungen des Rauchens auf Ihre Haut

Zigarettenrauch (natürlich auch der von Zigarren oder Zigarillos) ist nicht nur krebserzeugend. Er schädigt auch nachhaltig und sichtbar unsere Haut.

Was passiert?

Wir bekommen früh und intensiv Falten. Die Haut wirkt fahl und trocken. Der Zigarettenkonsum führt dazu, dass sich die Blutgefäße verengen, damit deutlich weniger Sauerstoff und Nährstoffe transportiert werden und so die Versorgung der Haut leidet.

Außerdem bleiben feinste Partikel auf der Haut und verschlechtern die hauteigene Barrierefunktion und damit den Schutz der Haut. Sie kann sich damit weniger gut gegen „Eindringlinge“ wehren – Unreinheiten und Pickel sind eine Konsequenz daraus.

Wieso bekommen Raucher mehr und früher Falten?

Zigarettenrauch mindert den Vitamin C Gehalt im Organismus – dieser ist eine wichtige Voraussetzung für die sog. Kollagensynthese. Außerdem werden sog. MMPs (Matrixmetalloproteasen – dies sind Enzyme) gebildet. Die MMPs bauen unser Kollagen ab! Damit verliert unsere Haut Elastizität und Spannkraft. Sie wird faltig.

Auch ein mechanischer Effekt begünstigt die Faltenbildung: durch das Ziehen an der Zigarette entstehen über die Zeit die berüchtigten Lippenfalten.

Darüber hinaus entstehen auch Gefäßschäden im Nasen- und Wangenbereich – zu sehen als Rötungen, die durch sog. Teleangiektasien der Kapillare hervorgerufen werden.

Was also tun?

Neben der Vermeidung der Noxe (also des Rauchens) sollte eine intensive Hautpflege erfolgen. Dazu gehören in der Heimpflege eine regelmäßige gründliche und sanfte Reinigung, regelmäßige Enzympeelings (auch Fruchtsäurepeelings) und viel Feuchtigkeit für die Haut. Als Wirkstoffe sind unbedingt Vitamin C und A für die Regeneration der kollagenen Strukturen nötig.

Unterstützt wird die Heimpflege am besten durch hochwertige regenerative Anwendungen im Kosmetikinstitut. Dazu gehören Mikrodermabrasion, Frucht-/Milchsäurepeelingkuren, Micro-Needling und Sauerstoffanwendungen.

Übrigens: bei Raucherhaut potenzieren sich die durch UV-Strahlung hervorgerufenen Schäden (Studien zeigen dies)!

 

Wissenswertes über die Zitrone

Schon eine geringe Menge frisch gepressten Zitronensafts deckt unseren Tagesbedarf an Vitamin C (übrigens kein Speichervitamin). Sie enthält außerdem Vitamin B1, B2, B3, Vitamin K und Folsäure, Beta-Karotin und Mineralien und Spurenelemente wie Magnesium, Eisen, Zink, Kalzium, Kalium, Natrium und auch das wichtige Selen.

In der Hautpflege wirkt sie (in Maßen, nicht in Mengen!) in Peelings, bei Pigmentflecken (als Vitamin C Extrakt), gefäßstärkend und im Anti-Aging Bereich. Sie reguliert die Talgproduktion und wirkt so bei unreiner Haut.


Erfrischungsrezept für heiße Tage

Grüner Tee mit Zitrone, Ingwer und Minze

  • 1-2 Stücke Ingwer
  • 4 Zweige Minze
  • Saft von 1 -2 Zitronen (je nach Geschmack)
  • Grüner Tee (2 Beutel oder frisch)
  • 200 ml Apfelsaft (ungesüßt, naturtrüb)

 

  • Gewaschenen und in Scheiben geschnittenen Ingwer sowie Minzblätter in ein großes Gefäß geben, Teebeutel hinein und mit heißem Wasser aufgießen.
  • Einige Minuten ziehen lassen, dann Teebeutel herausnehmen. Abkühlen lassen, danach mindestens eine Stunde im Kühlschrank kühlen.
  • Vor dem Servieren Zitronensaft und nach Wunsch Eiswürfel hinzugeben.
  • Wer mag, noch mit Apfelsaft verfeinern